Media-Kit

Das Wichtigste auf einen Blick
Sie möchten über die Themen und die Arbeit der Stiftung UPD berichten? In unserem Media-Kit finden Sie kompakte Informationen – vom Profil der Stiftung über zentrale Kennzahlen und Fakten bis hin zu Bildmaterial und weiteren Inhalten für Ihre Berichterstattung. Nutzen Sie dies gern für Ihre Recherchen und Medienbeiträge.
Über die Stiftung UPD
Ziel der Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland (Stiftung UPD) ist es, Menschen dabei zu unterstützen, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden sowie informierte und selbstbestimmte Entscheidungen zu ihrer Gesundheit zu treffen. Die gemeinnützige Stiftung wurde 2023 auf gesetzlicher Grundlage errichtet und als Stiftung bürgerlichen Rechts anerkannt.
Seit 2024 bietet die Stiftung UPD eine bundesweit kostenfreie und unabhängige Patientenberatung an. Das Angebot umfasst telefonische, schriftliche sowie Vor-Ort-Beratungsangebote. Die Beratung steht allen Menschen offen – ganz gleich, ob sie gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert sind. Sie orientiert sich allein an den Anliegen und Bedürfnissen der ratsuchenden Menschen und ist unabhängig von Pharmafirmen, Versicherungen, Behörden, Kliniken oder anderen Institutionen.
Mit ihrem Beratungsangebot stärkt die Stiftung UPD die Gesundheitskompetenz der Menschen. Zugleich gewinnt sie aus den Gesprächen mit Ratsuchenden Einblicke in Herausforderungen und Entwicklungen im Gesundheitssystem. Diese Erkenntnisse nutzt sie, um Problemlagen sichtbar zu machen und Impulse für eine stärkere Patientenorientierung zu geben – mit dem Ziel, das Gesundheitssystem stärker an den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten auszurichten.
Die Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland (Stiftung UPD) wurde 2023 auf gesetzlicher Grundlage errichtet, um Menschen dabei zu unterstützen, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden und selbstbestimmte Entscheidungen zu ihrer Gesundheit zu treffen. Dazu bietet sie eine kostenfreie und unabhängige Patientenberatung an: telefonisch, schriftlich und vor Ort. Die Beratung steht allen Menschen offen – ob gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert. Sie richtet sich allein nach den Anliegen der Ratsuchenden und ist nicht beeinflusst von Pharmafirmen, Versicherungen, Behörden, Kliniken oder anderen Institutionen.
Mit ihrem Angebot stärkt die Stiftung UPD die Gesundheitskompetenz der Menschen. Aus den Beratungsgesprächen gewinnt sie zugleich Einblicke in die Herausforderungen des Gesundheitssystems. Diese Erkenntnisse nutzt sie, um Problemlagen sichtbar zu machen und Impulse für mehr Patientenorientierung zu geben.
Die Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland (Stiftung UPD) unterstützt Menschen dabei, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden und selbstbestimmte Entscheidungen zu ihrer Gesundheit zu treffen. Dazu bietet sie eine kostenfreie und unabhängige Patientenberatung an – telefonisch, schriftlich und vor Ort. Ob gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert: Die Beratung steht allen Menschen offen und richtet sich allein nach den Anliegen der Ratsuchenden. Sie ist nicht beeinflusst von Pharmafirmen, Versicherungen, Behörden, Kliniken oder anderen Institutionen.
Mit ihrem Angebot stärkt die Stiftung UPD die Gesundheitskompetenz der Menschen. Zugleich macht sie Herausforderungen im Gesundheitswesen sichtbar und gibt Impulse für eine stärkere Patientenorientierung.
Die Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland (Stiftung UPD) unterstützt Menschen dabei, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden und selbstbestimmte Entscheidungen zu ihrer Gesundheit zu treffen. Die kostenfreie Beratung per Telefon, schriftlich und vor Ort steht allen Menschen offen – ganz gleich, ob gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert. Sie richtet sich allein nach den Anliegen der Ratsuchenden und ist unabhängig von Pharmafirmen, Versicherungen, Behörden, Kliniken oder anderen Institutionen. Die Stiftung UPD stärkt die Gesundheitskompetenz, macht Herausforderungen im Gesundheitssystem sichtbar und gibt Impulse für mehr Patientenorientierung.
Die Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland (Stiftung UPD) unterstützt Menschen dabei, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden und selbstbestimmte Entscheidungen zu ihrer Gesundheit zu treffen. Die kostenfreie Beratung per Telefon, schriftlich und vor Ort steht allen Menschen offen – ob gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert. Sie richtet sich allein nach den Anliegen der Ratsuchenden und ist unabhängig von Pharmafirmen, Versicherungen, Behörden, Kliniken oder anderen Institutionen.
Die Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland (Stiftung UPD) unterstützt Menschen dabei, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen. Die kostenfreie Beratung per Telefon, schriftlich und vor Ort steht allen Menschen offen und richtet sich allein nach den Anliegen der Ratsuchenden – unabhängig von Pharmafirmen, Versicherungen, Behörden, Kliniken oder anderen Institutionen.
Factsheets

Das Factsheet stellt die Anzahl von Beratungskontakten im Erfassungszeitraum Mai bis Dezember 2024 und die fünf häufigsten Themengebiete in der Beratung dar.
Diese Inhalte stammen aus unserer Publikation „Impuls Patientenorientierung“ 2025 zum Schwerpunkt Zugang zur Gesundheitsversorgung. Die vollständige Ausgabe finden Sie in unserer Mediathek zum Anschauen und Herunterladen.

Das Factsheet fasst die häufigsten Beratungsthemen im Erfassungszeitraum Mai bis Dezember 2024 übersichtlich zusammen.
Diese Inhalte stammen aus unserer Publikation „Impuls Patientenorientierung“ 2025 zum Schwerpunkt Zugang zur Gesundheitsversorgung. Die vollständige Ausgabe finden Sie in unserer Mediathek zum Anschauen und Herunterladen.
Bildmaterial
Die Bilder in diesem Bereich können Sie gern für die redaktionelle Berichterstattung über die Stiftung UPD frei verwenden. Bitte nennen Sie als Bildnachweis „© Stiftung UPD“, sofern nichts anderes angegeben ist.
Bearbeitungen und Veränderungen, die den Inhalt verfälschen, oder eine Nutzung in werblichen, politischen oder anderen nicht-redaktionellen Zusammenhängen sind nicht erlaubt.
Wenn Sie Rückfragen oder Anfragen zu anderen Nutzungsarten haben, kontaktieren Sie uns gern unter presse@patientenberatung.de.
Häufige Fragen und Antworten
Die Stiftung UPD wurde 2024 auf gesetzlicher Grundlage als gemeinnützige Organisation ins Leben gerufen und wird seitdem schrittweise aufgebaut. Ihr Ziel ist es, Menschen mit einem unabhängigen Beratungsangebot dabei zu unterstützen, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden und selbstbestimmte Entscheidungen zu ihrer Gesundheit zu treffen. Sie berät Menschen, die Rat suchen, umfassend zu gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen und erfüllt damit ihren gesetzlichen Auftrag (§ 65b SGB V).
Die Stiftung UPD hat den gesetzlichen Auftrag, allen Menschen in Deutschland eine kostenfreie, qualitätsgesicherte und unabhängige Beratung zu gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen zur Verfügung zu stellen. Sie unterstützt Ratsuchende dabei, sich im Gesundheitssystem zu orientieren, Zusammenhänge besser zu verstehen und informierte, selbstbestimmte Entscheidungen zu ihrer Gesundheit zu treffen.
Mit ihrem Beratungsangebot stärkt die Stiftung UPD die Gesundheitskompetenz der Menschen. Aus den Gesprächen mit Ratsuchenden gewinnt sie zugleich wertvolle Erkenntnisse zu Herausforderungen und Entwicklungen im Gesundheitssystem. Diese Einblicke nutzt sie, um Problemlagen sichtbar zu machen und Impulse für eine stärkere Patientenorientierung zu geben – mit dem Ziel, das Gesundheitssystem stärker an den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten auszurichten.
Das Beratungsteam der Stiftung UPD unterstützt ratsuchende Menschen zu einer Vielzahl von Fragen rund um das Gesundheitswesen. Dazu gehören unter anderem die Themen Zugang zur Gesundheitsversorgung, Krankenversicherung, Patientenrechte und vermutete Behandlungsfehler. Auch bei Fragen zur medizinischen und zahnmedizinischen Versorgung, zu psychotherapeutischen und psychosozialen Unterstützungsangeboten und zu geeigneten Anlaufstellen im Gesundheitswesen steht das Team zur Seite. Ebenso informiert und berät es zu Arzneimitteln, hilft, medizinische Befunde besser zu verstehen, und unterstützt dabei, sich gut auf Arztbesuche vorzubereiten.
Die Patientenberaterinnen und -berater der Stiftung UPD unterstützen Ratsuchende dabei, in herausfordernden Situationen informierte und selbstbestimmte Entscheidungen treffen zu können. Gemeinsam wird die Situation besprochen und sortiert, es werden zuverlässige Gesundheitsinformationen bereitgestellt, mögliche Wege aufgezeigt, passende Lösungen gefunden und geeignete Anlaufstellen genannt. So werden Ratsuchende dabei unterstützt, die nächsten Schritte zu planen. Dafür nehmen sich die Patientenberaterinnen und -berater die Zeit, die es braucht.
Die Beratung orientiert sich an den individuellen Anliegen, dem Bedarf und den Bedürfnissen der Ratsuchenden. Sie folgt einem einheitlichen Beratungsverständnis und einem definierten Prozess und stützt sich auf einheitliche Wissensinhalte.
Die Grenzen des Beratungsangebots der Stiftung UPD sind klar definiert: Es werden keine Diagnosen gestellt, keine Zweitmeinungen gegeben, keine Empfehlungen zu Praxen, Kliniken oder Kanzleien erteilt, keine Termine vermittelt und keine Rechnungen geprüft. Das Beratungsteam der Stiftung UPD unterstützt jedoch dabei, hierzu geeignete Anlaufstellen und passende Hilfsangebote zu finden.
Die Stiftung UPD bietet eine bundesweit kostenfreie und unabhängige Patientenberatung. Das Angebot wird schrittweise stetig erweitert und umfasst derzeit eine telefonische und schriftliche Beratung sowie Beratungsstellen vor Ort an aktuell insgesamt 16 Standorten in 13 Städten und 11 Bundesländern.
Telefonische Beratung
Die telefonische Beratung ist bundesweit kostenfrei unter der Telefonnummer 0800 011 77 22 erreichbar. Die Beratung ist anonym und erfolgt wochentags zu diesen Zeiten: Mo. und Di. 9–12 Uhr sowie 14:30–17 Uhr, Mi. 9–14 Uhr, Do. 9–12 Uhr sowie 14–18 Uhr und Fr. 9:30–14 Uhr.
Vor-Ort-Beratung
Die Stiftung UPD baut ihr Netz an Beratungsstellen vor Ort schrittweise aus. Feste Beratungsstellen in eigenen, barrierearmen Räumlichkeiten gibt es inzwischen bereits in Berlin-Schöneberg, Erfurt, Nürnberg, Hamburg und Magdeburg. Parallel wurden auch übergangsweise Standorte eingerichtet wie derzeit in Dresden. Hinzu kommen Beratungsangebote, die in Kooperation mit regionalen Trägern betrieben werden: die Beratungsstelle Stuttgart in Kooperation mit dem Sozialverband VdK Baden-Württemberg e. V., die Beratungsstelle Bielefeld in Kooperation mit dem Gesundheitsladen Bielefeld e. V. Zusätzlich werden in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wie Mehrgenerationenhäusern und Stadtteilzentren Vor-Ort-Beratungen nach dem Prinzip offener Sprechstunden durchgeführt, teils begleitet von Info-Veranstaltungen zu aktuellen Themen: derzeit in Berlin-Hellersdorf, Berlin-Spandau, Chemnitz, Düsseldorf, Greifswald, Kiel und Ludwigshafen.
Schriftliche Beratung
Seit März 2026 ist auch eine schriftliche Beratung per Mail über ein Online-Portal möglich.
Im Beratungsteam der Stiftung UPD arbeiten Patientenberaterinnen und -berater verschiedener Fachrichtungen und Professionen zusammen. Sie sind erfahrene Fachleute aus den Bereichen Recht, Sozialrecht, Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie, Psychologie, Pflege und Sozialarbeit und bringen juristisches, medizinisches und psychosoziales Wissen in die Beratung ein.
Um die Qualität und Aktualität der Beratungsinhalte sicherzustellen, nimmt das Beratungsteam der Stiftung UPD regelmäßig an Schulungen und Weiterbildungen teil. Die Fachkräfte informieren sich kontinuierlich über den aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse und rechtlicher Rahmenbedingungen.
Für die Beratung nutzt das Team ein stiftungseigenes digitales Wissensmanagement: das BeratungsWiki der Stiftung UPD. Während der Beratungsgespräche stellt es verlässliche, qualitätsgesicherte Informationen bereit, zum Beispiel Antworten auf häufige Fragen sowie Verweise auf weitere Informationen und passende Anlaufstellen. Ein interdisziplinäres Team aus Patientenberaterinnen und -beratern pflegt die Inhalte und bereitet sie so auf, dass sie für Ratsuchende leicht verständlich sind.
Die Themen, mit denen sich Ratsuchende an die Stiftung UPD wenden, sind vielfältig: Knapp 22 Prozent der Anliegen betreffen Leistungen der Krankenkassen und deren Anspruchsvoraussetzungen. In etwa 16 Prozent der Beratungsgespräche geht es um Patientenrechte und Berufspflichten. Rund 13 Prozent haben psychosoziale Fragestellungen im Zusammenhang mit Erkrankung, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit zum Thema. Medizinische Fragen zu Diagnostik, Behandlung oder Prävention machen etwa 7 Prozent der Gespräche aus, und ebenfalls rund 7 Prozent betreffen Probleme beim Zugang zur gesundheitlichen Versorgung, beispielsweise bei der Suche nach Facharztterminen.
Rund 22 Prozent der Anliegen von Ratsuchenden sind so komplex, dass eine zweite, fachlich spezialisiertere Beratungsperson hinzugezogen wird. In dieser interdisziplinären Tandemberatung mit sich ergänzenden Professionen, beraten die Fachkräfte gemeinsam und bringen unterschiedliche Fachkenntnisse und Perspektiven ein. Es entsteht eine Beratung, die individuell auf das Anliegen der ratsuchenden Person abgestimmt ist. Auch anspruchsvolle Fälle können so in der Regel fallabschließend beraten werden. Wenn es hilfreich und notwendig ist, werden Ratsuchende gezielt an weitere geeignete Stellen weiterverwiesen, etwa an spezialisierte Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen oder mögliche rechtliche Vertretungen.
Das Beratungsangebot der Stiftung UPD wird deutschlandweit intensiv genutzt. Im ersten Jahr der Beratungsarbeit 2024 hat die Stiftung UPD rund 24.000 Beratungskontakte verzeichnet, das heißt: Rund 24.000 Menschen wurden zu einem oder mehreren gesundheitlichen oder gesundheitsrechtlichen Themen beraten. Im Jahr 2025 stieg die Anzahl der Beratungskontakte auf rund 48.000. Mit dem Ausbau der festen Beratungsstellen haben 2025 mehr als 500 Menschen die Beratungsstellen vor Ort aufgesucht.
Bei der Einordnung der Zahlen ist zu beachten, dass diese aufgrund einer angepassten Erhebungs- und Dokumentationsmethodik nicht mit den Daten aus vorangegangenen Phasen der unabhängigen Patientenberatung in den Vorgängerorganisationen der Stiftung UPD vergleichbar sind.
Die Stiftung UPD entwickelt ihr Beratungsangebot kontinuierlich weiter. Das stetig wachsende Team aus qualifizierten und erfahrenen Patientenberaterinnen und -beratern bietet auf der Grundlage regelmäßiger Schulungen eine hochwertige Beratung an. Die Beratung findet inzwischen telefonisch, vor Ort und schriftlich statt.
Alle Informationen zum Beratungsangebot sind übersichtlich auf der Website www.patientenberatung.de gebündelt. Sie ist barrierefrei zertifiziert und wird fortlaufend inhaltlich und technisch weiterentwickelt.
Der Aufbau weiterer Beratungsstellen vor Ort schreitet bundesweit voran. Neue Standorte befinden sich in unterschiedlichen Phasen der Vorbereitung – von der Klärung einzelner Standorte über die Suche nach barrierefreien Räumlichkeiten bis hin zur technischen Inbetriebnahme und der Gewinnung von Personal. Die nächsten festen Beratungsstellen werden in Saarbrücken, Frankfurt am Main, Hannover, Ludwigshafen und Bremen entstehen.
Zusätzlich ist die Entwicklung weiterer niedrigschwelliger digitaler Beratungsangebote geplant. Dazu gehört unter anderem die Erweiterung um eine datenschutzkonforme Video-Beratung und um eine sprachgemittelte Beratung, die schrittweise erprobt und umgesetzt werden soll.
Die Stiftung UPD veröffentlicht jährlich den „Impuls Patientenorientierung“. Er fasst Erkenntnisse aus den Beratungsgesprächen der Stiftung UPD zusammen, zeigt Herausforderungen im Gesundheitssystem auf und gibt Impulse für die Fachöffentlichkeit und Akteure des Gesundheitswesens. Ziel ist es, die Perspektiven von Ratsuchenden sichtbar zu machen, die Patientenorientierung zu stärken und die gesundheitliche Versorgung zu verbessern. Die erste Ausgabe 2025 widmet sich dem Schwerpunkt des Zugangs zur Gesundheitsversorgung. Sie zeigt auf, welche Hürden und strukturelle Herausforderungen ratsuchende Menschen erleben und welche Ansätze für Verbesserungen möglich sind.
Zusätzlich gibt die Stiftung UPD einen Jahresbericht heraus. Der Jahresbericht für 2024 gibt einen umfassenden Überblick über den Aufbau der Stiftung, die Entwicklung des Beratungsangebots und der Beratungstätigkeit sowie das Wirken der Stiftung im ersten Jahr ihres Bestehens.
Sowohl der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) als auch der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) unterstützen die Stiftung UPD durch finanzielle Zuwendungen. Als gemeinnützige Stiftung ist die Stiftung UPD verpflichtet, diese Mittel wirtschaftlich und verantwortungsvoll einzusetzen und ausschließlich für die Erfüllung ihres Stiftungsauftrages zu verwenden.
Es ist gesetzlich festgelegt, dass die Zuwendungsgeber keinen Einfluss auf die Beratungstätigkeit der Stiftung UPD nehmen dürfen.
Die Stiftung UPD ist ein unabhängiges Beratungsangebot im Gesundheitswesen und ergänzt bestehende Beratungs- und Unterstützungsangebote. Dabei verfolgt sie den Auftrag, Synergien zu nutzen und Doppelstrukturen zu vermeiden. Die Stiftung vernetzt sich im regelmäßigen Austausch mit anderen Beratungsinstitutionen auf Bundesebene sowie in den jeweiligen Bundesländern.
Die Beratung der Stiftung UPD steht allen Menschen offen – unabhängig davon, ob sie gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert sind. Das Angebot ist kostenfrei und vertraulich.
Die Unabhängigkeit der Stiftung UPD von Einflüssen Dritter ist gesetzlich verankert: Die Beratungsinhalte sind nicht von Pharmafirmen, Versicherungen, Behörden, Kliniken oder anderen Institutionen beeinflusst. Dadurch ist eine unabhängige und objektive Beratung gewährleistet, die sich ausschließlich an den Anliegen und Bedürfnissen der ratsuchenden Menschen ausrichtet.
Im Beratungsteam der Stiftung UPD arbeiten qualifizierte Patientenberaterinnen und -berater verschiedener Fachrichtungen und Professionen interdisziplinär zusammen. Sie sind erfahrene Fachleute und bringen juristisches, medizinisches und psychosoziales Wissen in die qualitätsgesicherte Beratung ein.
Die Stiftung UPD ist gesetzlich und per Satzung verpflichtet, ein zentral organisiertes Informations- und Beratungsangebot in allen Bundesländern anzubieten. Zu diesem Ziel arbeitet sie an einigen Standorten mit anderen Einrichtungen zusammen. So können bestehende Strukturen genutzt, Synergien geschaffen und Doppelstrukturen vermieden werden.
Eine besondere Form dieser Zusammenarbeit ist die Kooperation mit einem erfahrenen regionalen Träger einer Patientenorganisation, der am jeweiligen Standort die Beratung für die Stiftung UPD übernimmt und zu denselben Themen berät wie die Stiftung UPD. Die Beratung wird durch erfahrene Patientenberaterinnen und -berater des regionalen Trägers durchgeführt, finanziert durch die Stiftung UPD. Die Kooperationen zeichnen sich durch eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit für dieselben Ziele und gleich hohe Qualitätsansprüche aus. Ziel ist es, ein möglichst einheitliches und qualitativ hochwertiges Beratungsangebot sicherzustellen, auf bewährten Vernetzungsstrukturen der Patientenorganisationen aufzubauen, die Reichweite des Angebots zu erhöhen und zugleich die Eigenständigkeit der Kooperationspartner zu wahren.
Aktuell kooperiert die Stiftung UPD mit zwei regionalen Trägern: dem Sozialverband VdK Baden-Württemberg e. V. in Stuttgart sowie in Bielefeld dem Gesundheitsladen Bielefeld e. V. Beide Kooperationspartner betreiben in Beratungsstellen, die mit Mitteln der Stiftung UPD finanziert werden.
Die Stiftung UPD wird durch die Vorständin Dr. Katharina Graffmann-Weschke geleitet und vertreten. Vorstandsmitglieder werden vom Stiftungsrat auf Vorschlag der im Stiftungsrat vertretenen Patientenorganisationen bestellt.
Der Stiftungsrat ist das zentrale Aufsichtsgremium der Stiftung UPD und setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Organisationen und Institutionen zusammen. Dazu gehören Patientenorganisationen, Vertreterinnen und Vertreter der Bundesministerien für Gesundheit sowie der Justiz und für Verbraucherschutz, Mitglieder des Deutschen Bundestags sowie Vertreterinnen und Vertreter des GKV (Spitzenverband Bund der Krankenkassen) und des PKV (Verband der Privaten Krankenversicherung). Den Vorsitz des Stiftungsrats hat per Gesetz der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, kurz: Patientenbeauftragter, inne. Derzeit ist das Stefan Schwartze, MdB.
Die Stiftung UPD wurde 2023 errichtet und im Dezember desselben Jahres als Stiftung bürgerlichen Rechts anerkannt.
2024 begann der Aufbau der Stiftung, für den zunächst die zentralen Grundlagen für eine zeitgemäße unabhängige Patientenberatung geschaffen wurden. Dazu gehören unter anderem der Aufbau des interdisziplinären Beratungsteams, Schulungen sowie die Entwicklung eines Betriebs- und Beratungskonzepts. Im Mai 2024 startete die bundesweite Beratung in den Regelbetrieb, zunächst mit einer deutschlandweit kostenfrei erreichbaren telefonischen Beratung.
Zeitgleich ist das Beratungsangebot systematisch und stufenweise stetig gewachsen. Erste Vor-Ort-Beratungen wurden in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern nach dem Prinzip offener Sprechstunden angeboten, zugleich wurde der Aufbau von festen Beratungsstellen in eigenen, barrierefreien Räumlichkeiten vorangebracht.
Parallel zum Ausbau der Beratungsangebote hat die Stiftung UPD ihre organisatorischen Strukturen aufgebaut und weiterentwickelt sowie Qualitätsprozesse verstetigt. Im Dezember 2024 wurde der Stiftungssitz in Berlin eingerichtet, hier hat Anfang 2025 die Geschäftsstelle der Stiftung UPD ihren Betrieb aufgenommen.
Im April 2025 eröffnete in Berlin die erste Beratungsstelle in stiftungseigenen Räumlichkeiten, weitere Standorte in Erfurt. Nürnberg, Hamburg, Magdeburg und Dresden starteten in übergangsweisen Standorten.
Anfang 2026 kamen die Beratungsstellen in Stuttgart und Bielefeld hinzu, die in Kooperation mit regionalen Trägern von Patientenorganisationen betrieben werden. Zudem konnten in Nürnberg, Hamburg und Magdeburg weitere feste Beratungsstellen in eigenen, barrierefrei umgebauten Räumlichkeiten bezogen werden. Seit März 2026 ist zudem eine schriftliche Beratung per Mail über ein datenschutzkonformes Online-Portal möglich.
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