Unabhängige Anlaufstelle für Fragen rund um gesundheitliche und gesundheitsrechtliche Themen

Die Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland (Stiftung UPD) hat am 1. Juli 2026 ihre neue regionale Beratungsstelle für Hamburg feierlich eröffnet. Menschen aus der Hansestadt und Umgebung erhalten hier persönliche Unterstützung bei Fragen rund um gesundheitliche und gesundheitsrechtliche Themen – fachlich fundiert, kostenfrei, vertraulich und unabhängig.
Mit der neuen Beratungsstelle Hamburg erweitert die Stiftung UPD ihr wohnortnahes Beratungsangebot und schafft eine weitere niedrigschwellige Anlaufstelle für Menschen, die sich im komplexen Gesundheitssystem orientieren möchten und Rat benötigen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten dabei zu unterstützen, informierte und selbstbestimmte Entscheidungen zu ihrer Gesundheit zu treffen.
Die Beratungsstelle in Hamburg-Altona richtet sich insbesondere an Menschen, für die eine telefonische oder schriftliche Beratung allein nicht ausreicht – beispielsweise aufgrund gesundheitlicher oder sprachlicher Einschränkungen, fehlender technischer Möglichkeiten, individueller Lebenslagen oder eines Wunsches nach einem persönlichen Gespräch. Die Beratungsräume sind barrierearm zugänglich.
Zur Eröffnung der neuen Beratungsstelle betonten Dr. Katharina Graffmann-Weschke, Vorständin der Stiftung UPD, Melanie Schlotzhauer, Senatorin für Gesundheit, Soziales und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg, sowie Stefan Schwartze, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung UPD, die Bedeutung einer wohnortnahen und unabhängigen Unterstützung für ratsuchende Menschen.
Beratung zu rechtlichen, medizinischen und psychosozialen Fragen
In der Beratungsstelle Hamburg arbeitet ein Team aus verschiedenen Fachbereichen zusammen: eine Volljuristin, eine Sozialjuristin, eine Medizinerin und eine Public-Health-Expertin. Die Patientenberaterinnen unterstützen Ratsuchende bei komplexen Anliegen im interdisziplinären Tandem und verbinden dabei unterschiedliche Fachkenntnisse und Perspektiven. So entsteht eine ganzheitliche Beratung, die individuell auf das Anliegen der ratsuchenden Person abgestimmt ist.
Das Beratungsspektrum umfasst unter anderem Fragen zum Zugang zur gesundheitlichen Versorgung, zur Krankenversicherung, zu Patientenrechten und zu vermuteten Behandlungsfehlern. Auch bei medizinischen Themen oder psychosozialen Herausforderungen helfen sie weiter und unterstützen beispielsweise dabei, ärztliche Befunde besser zu verstehen, Arztgespräche vorzubereiten und geeignete Anlaufstellen im Versorgungssystem zu finden.
Beratungsstelle Hamburg: Adresse und Öffnungszeiten
Die Beratungsstelle Hamburg der Stiftung UPD befindet sich in der Virchowstraße 17 – 19 in 22767 Hamburg-Altona. Die Beratungsräume sind barrierefrei erreichbar. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Ratsuchende können zu den Öffnungszeiten vorbeikommen:
Montag 9:00–13 Uhr und 14:30–16:30 Uhr
Dienstag 10:00–12 Uhr und 13:00–16:00 Uhr
Mittwoch 9:00–14:00 Uhr
Donnerstag 14:00–18:00 Uhr
Orientierung für Ratsuchende auf dem Weg durchs Gesundheitssystem
Dr. Katharina Graffmann-Weschke, Vorständin der Stiftung UPD, sagt: „Viele Menschen erleben das Gesundheitssystem als komplex und schwer überschaubar – gerade dann, wenn sie mit gesundheitlichen Belastungen oder schwierigen Entscheidungen konfrontiert sind. Mit unserer neuen Beratungsstelle in Hamburg bringen wir die unabhängige Patientenberatung noch näher zu den Menschen hier vor Ort. Unser qualifiziertes Beratungsteam unterstützt Ratsuchende dabei, Informationen und Zusammenhänge zu verstehen und einzuordnen, ihre Rechte und Möglichkeiten zu kennen und gemeinsam passende Wege durch das Gesundheitssystem zu finden.“
Melanie Schlotzhauer, Senatorin für Gesundheit, Soziales und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg, ergänzt: „Wer krank ist oder sich Sorgen um die eigene Gesundheit macht, hat oft viele Fragen. Dann ist es wichtig, schnell verlässliche Antworten und Unterstützung zu bekommen. Die neue Beratungsstelle der Stiftung UPD bietet genau das: persönliche, unabhängige und kostenfreie Beratung. Sie hilft den Menschen, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden und gut informierte Entscheidungen zu treffen.“
Stefan Schwartze, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung UPD, fügt hinzu: „Die Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland ist für viele Menschen eine wertvolle Unterstützung, wenn sie Fragen haben, Orientierung suchen oder sich im Gesundheitswesen nicht zurechtfinden. Mit der neuen Beratungsstelle in Hamburg kommt ein weiterer Ort hinzu, an dem Patientinnen und Patienten persönliche Hilfe bekommen können. Menschen erhalten dadurch einen direkten Zugang zu verständlichen Informationen und qualifizierter Beratung – unabhängig, vertrauensvoll und kostenfrei.“
Weiterer Ausbau der bundesweiten Beratungsstruktur
Die Beratungsstelle Hamburg ist ein weiterer Schritt beim Ausbau des deutschlandweiten Vor-Ort-Beratungsangebots der Stiftung UPD. Die regionalen Beratungsstellen an derzeit insgesamt 16 Standorten in 13 Städten und 11 Bundesländern ergänzen die bereits etablierte kostenfreie telefonische Beratung der Stiftung UPD unter 0800 011 77 22 sowie die schriftliche Beratung. Mit den regionalen Standorten schafft die Stiftung UPD zusätzliche Möglichkeiten für Menschen, die eine persönliche Beratung vor Ort wünschen und Unterstützung bei Fragen rund um das Gesundheitssystem benötigen.
Terminweis: Info-Veranstaltung zur ePA am 03.09.2026
Wie funktioniert die elektronische Patientenakte ePA und was bedeutet sie für Patientinnen und Patienten? Die Beratungsstelle der Stiftung UPD lädt Interessierte am Donnerstag, den 3. September 2026 zu einer Informationsveranstaltung rund um die ePA ein.
In einem Vortrag informiert das Beratungsteam darüber, welche Möglichkeiten die ePA bietet, wie persönliche Gesundheitsdaten geschützt werden und wie Patientinnen und Patienten selbst entscheiden können, wer die Gesundheitsdaten einsehen darf. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.
Über die Stiftung UPD
Ziel der Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland (Stiftung UPD) ist es, Menschen dabei zu unterstützen, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden sowie informierte und selbstbestimmte Entscheidungen zu ihrer Gesundheit zu treffen. Die gemeinnützige Stiftung wurde 2023 auf gesetzlicher Grundlage errichtet und als Stiftung bürgerlichen Rechts anerkannt.
Seit 2024 bietet die Stiftung UPD eine bundesweit kostenfreie und unabhängige Patientenberatung an. Das Angebot umfasst telefonische, schriftliche sowie Vor-Ort-Beratungsangebote. Die Beratung steht allen Menschen offen – ganz gleich, ob sie gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert sind. Sie orientiert sich allein an den Anliegen und Bedürfnissen der ratsuchenden Menschen und ist unabhängig von Pharmafirmen, Versicherungen, Behörden, Kliniken oder anderen Institutionen.
Mit ihrem Beratungsangebot stärkt die Stiftung UPD die Gesundheitskompetenz der Menschen. Zugleich gewinnt sie aus den Gesprächen mit Ratsuchenden Einblicke in Herausforderungen und Entwicklungen im Gesundheitssystem. Diese Erkenntnisse nutzt sie, um Problemlagen sichtbar zu machen und Impulse für mehr Patientenorientierung zu geben – mit dem Ziel, das Gesundheitssystem stärker an den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten auszurichten.
Downloads
Alle Bilder: © Stiftung UPD | Markus Altmann



Links
- Beratungsstelle Hamburg: www.patientenberatung.de/hamburg
- Website der Stiftung UPD: www.patientenberatung.de
- Häufige Fragen und Antworten: Die Stiftung UPD
Kontakt
Kommunikationsmanagement
Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland (Stiftung UPD)
Telefon 030 340 486 128
presse@patientenberatung.de
Sie möchten in unseren Medienverteiler aufgenommen werden?
Wenn Sie Aktuelles von uns per E-Mail zugesendet bekommen möchten, nehmen wir Sie gern in unseren Medienverteiler auf. Teilen Sie uns hierzu einfach Ihre Kontaktdaten mit.
Hinweis: Dieser Service richtet sich ausschließlich an Medienschaffende.

